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Devisenhandel / Forex Trading – so gehts!

Devisenhandel, FOREX Trading, Forex

Was ist Devisenhandel? Als Devisenhandel bezeichnet man den Handel mit Devisen (also mit Währungen). Devisenhandel wird auch als Forex Handel bezeichnet. Forex steht dabei für Foreign exchange market, auf Deutsch also Devisenmarkt. Unter CFD Tradern ist der Devisenhandel mit Abstand die beliebteste Art des Handelns.

Fakten zum Devisenhandel

 Devisenhandel, auch Forex (Trading) genannt, bezeichnet den Handel mit Devisen (Währungen)

 FOREX bedeutet Foreign exchange market, also „Währungsmarkt“.

Der FOREX Markt ist unter Tradern mit Abstand der beliebteste Markt.

Wie funktioniert der Devisenhandel?

Der Devisenhandel funktioniert wie jeder andere Handel an der Börse, und zwar durch die Preisentwicklung zweier einander gegenübergestellter Werte. Beim Aktienhandel stellen diese Werte eine beliebe Aktie sowie eine beliebige Währung dar. Steigt die Nachfrage, so wollen viele Händler die Aktie kaufen und dadurch steigt der Preis logischerweise. Genau gleich funktioniert es auch im Devisenhandel. Wollen viele eine bestimmte Währung kaufen, so steigt der Preis dieser Währung natürlich.

Beispiel zum Devisenhandel

Du zahlst aktuell einen Preis von 0.8 EUR für 1 USD.

Wollen nun viele Leute USD kaufen, so steigt der Preis natürlich und du bezahlst 1.2 EUR für 1 USD, also mehr – Der Preis von USD ist gestiegen.

Hättest du nun zu Beginn einen USD für 0.8 EUR gekauft und diesen, nachdem der Preis auf 1.2 EUR gestiegen ist verkauft, so ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis und Verkaufspreis dein Gewinn.

Dein Gewinn bei diesem Trade würde sich somit auf 0.4 EUR (1.2 EUR – 0.8 EUR) belaufen. Wie du siehst, ist es so möglich, von den Kursschwankungen zwischen zwei Währungen zu profitieren.

 

Kann ich Devisen auch mit CFD’s handeln?

CFD-Handel-lernenNatürlich kannst du das! Der Großteil des CFD Angebotes ist auf Devisen
angelegt. Denn CFD’s sind die perfekt Lösung, auch für den kleinkapitalisierten Händler aktiv am Forex Handel teilzunehmen. Denn um aus kleinen Marktbewegungen anständige Gewinne zu machen, braucht es schon einen Haufen Geld. Daher bieten CFD’s mit ihrer Hebelwirkung die ideale Lösung dafür.

 

Warum ist Devisenhandel so beliebt?

Einerseits kann man hier natürlich argumentieren, dass viele Tradinanfänger sich dem Devisenhandel widmen, da dieser mit Abstand den größten Teil vom CFD Angebot ausmacht. Das wäre dann aber zirkuläre Logik, da sich die CFD Broker an den Bedürfnissen der Kunden orientieren und nicht umgekehrt. Daher ist die Lösung wo anders zu suchen. Die große Beliebtheit von Forex Handel baut auf mehren Eigenschaften auf, die diese mit sich bringt:

Devisenhandel lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Breites Angebot

Es gibt unzählige Devisenpaare auf der Welt. Der Markt ist riesig und bietet eine wirklich große Auswahl an. Dadurch bleibt ein Trader sehr flexibel, denn wenn es in einem Markt mal nicht so läuft, wie er gehofft hatte, so kann er einfach auf einen der unzähligen anderen Devisenmärkten ausweichen, der seinen Vorstellungen von einer guten Marktlage mehr entspricht. Für dich als Devisenhändler bietet sich somit eine große Chancenvielfalt an. Am Devisenmarkt findest du fast immer einen Markt, welcher dir ein Einstiegssignal gemäß deiner Handelsstrategie liefert

Flüssiger Marktverlauf

Der Devisenmarkt zeigt, im Gegensatz zum Aktien- oder Indizmarkt, einen sehr flüssigen Kursverlauf. Was ist unter einem flüssigen Kursverlauf zu verstehen? Der Devisenmarkt wird geprägt durch ein unglaublich hohes Handelsvolumen. Das heißt, jede Sekunden werden Millionen und aber Millionen an Währungen gekauft und verkauft.

Das hat zur Folge, dass fast immer Käufer und Verkäufer vorhanden sind. Es gibt praktisch keine Stillzeiten, in der das zum Verkauf stehende Volumen nicht sofort aufgekauft wird und umgekehrt. Daher kommt es selten zu Notierungslücken (auch Kurslücken oder Gaps genannt).

Eine Kurslücke entsteht, wenn ein Kurs nicht gehandelt wird, also niemand kauft oder verkauft. Außerdem kann es zu Kurslücken kommen, wenn der Markt schließt und wieder eröffnet. Beim Devisenhandel ist das nur über das Wochenende der Fall, da Devisen unter der Woche 24h am Tag gehandelt werden können. Der Aktienmarkt schließt jedoch jeden Abend und geht erst am nächsten Morgen wieder auf. So kann es im Aktienmarkt täglich zu Kurslücken kommen.

Kurslücken sind eine feine Sache, wenn sie in die Richtung deiner Position laufen. Falls eine Kurslücke aber deinen Stopp überspringt und erst darunter wieder gehandelt wird, so nützt dir dein Stop nichts. Er wird zwar ausgelöst, aber es wird nicht verkauft, da bei einer Kurslücke ja niemand kauft. Folglich wird deine Position zum nächst besten Preis verkauft. Und dieser liegt dann unter deinem Stop. So kann dir eine Kurslücke mehr Verlust bescheren, als du ursprünglich bereit gewesen wärst, hinzunehmen.

Der Unterschied zwischen dem Devisenmarkt und beispielsweise dem Aktienmarkt wird in folgendem Beispiel deutlich. Einmal das Chart der Deutschen Bank und einmal das Chart des Währungspaares EUR / USD. Bei beiden Charts handelt es sich um ein 15min-Chart. Während das Chart der Deutschen Bank gleich drei große Kurslücken abbildet, so weist das EURUSD-Chart im gleichen Zeitraum keine einzige Kurslücke auf.

 

 Devisenhandel lernen - Kurslücken

Was brauche ich für den Devisenhandel?

Für den Devisenhandel mittels CFD’s brauchst du nicht mehr, als das, was du auch für den CFD Handel benötigst. Dazu gehört ein Broker, bei dem du dein Handelskonto eröffnen kannst, um mit dem Devisenhandel anzufangen. Zusätzlich benötigst du natürlich Startkapital, um auch wirklich handeln zu können.

Wir empfehlen dir dabei mindestens 100 Euro auf dein Konto zu überweisen. Mit Beträgen unter 100 Euro ist Devisenhandel zwar auch möglich, aber nicht wirklich sinnvoll, denn irgendwann hast du einfach zu wenig Geld, um anständig handeln zu können, sprich mehrere Positionen offen zu halten, um vernünftig zu diversifizieren und auch einen schönen Gewinn einzufahren.

Für FOREX Trading benötigst du:

  • Broker (Handelskonto)
  • Startkapital (ab 100 Euro)
  • PC, Laptop, Smartphone
 

Auch wenn du mit 100 Euro Einsatz vielleicht nicht reich wirst, so kann der Gewinn schon ausreichen, um mit deiner Freundin etwas schönes zu Unternehmen. Bei beispielsweise 25 Euro Kapital bewegt sich der Gewinn, falls er nicht schon vorher durch die Gebühren (Spread) vernichtet wurde, bei wenigen Cents bis hin zu ein paar Euro. Mit so wenig Geld macht der Devisenhandel weder Sinn, noch Spaß. Deshalb der Hinweis von uns: Mindestens 100 Euro einzahlen.

Zudem brauchst du natürlich noch einen PC, Laptop oder ein Smartphone (Devisenhandel ist auch über das Smartphone möglich) sowie eine Internetverbindung. Das sollte aber eigentlich klar sein.

Was muss man noch beim Devisenhandel beachten?

CFD-Handel-lernenGrundsätzlich unterscheidet sich Devisenhandel nicht groß vom restlichen CFD Handel. Den ob du nun Aktien, Rohstoffe oder eben Devisen handelst, grundsätzlich geht es immer um das selbe: „Auf Dauer profitabel zu sein“. 

Wie viel kostest der Devisenhandel?

Falls du mit Devisen handeln möchtest, musst du natürlich auch die Kosten dazu kennen. Eine Kontoeröffnung bei einem Broker wird dich in der Regel nichts kosten. Auch auf die Kontoführung werden in der Regel keine Gebühren enthoben.

 Die Gebühren im Devisenhandel

Gebühren für das Traden werden dir in Form von Spread verrechnet. Der Spread stellt die Differenz zwischen Bid und Ask Kurs (also Kauf und Verkaufskurs) dar. Diese ist in der Regel aber sehr gering und fällt nicht weiter ins Geld.

Musst du beim Aktienhandel mit Gebühren von 10 Euro aufwärts pro Transaktion rechnen, so betragen die Gebühren im CFD-Devisenhandel nur wenige Cents.

Grundsätzlich kann also gesagt werden, dass Devisenhandel sehr erschwinglich und günstig ist.

 Mit wie viel Geld soll ich Devisen handeln?

Wie viel Geld du für den Devisenhandel investieren möchtest, hängt natürlich ganz von deinen Zielen, deiner Risikobereitschaft und zu guter letzt auch von deiner finanziellen Lage ab.

Auch wenn im Devisenhandel große Gewinne möglich sind, so bedenke, dass es auch zu Verlusten kommen kann!

Wir empfehlen dir desshalb immer mit Geld zu handeln, dessen Verlust dich nicht „weiter stört“ oder sogar finanziell belastet.

Wir empfehlen dir desshalb immer mit Geld zu handeln, dessen Verlust dich nicht „weiter stört“ oder sogar finanziell belastet.

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Es ist also keine gute Idee, dein ganzes Vermögen in den Devisenmarkt zu stecken, wenn du noch am Anfang bist. Taste dich deshalb erst einmal mit einer Summe, deren Verlust du verkraften kannst, an den Devisenhandel heran. Später kannst du immer noch mehr Geld nachschieben. 

Auch an dieser Stelle lass dir gesagt sein, dass 100 Euro eine gute Basis für das reinschnuppern in den Devisenhandel bieten.

100 Euro sind eine gute Basis um mit dem Devisenhandel zu beginnen.

Warum genau 100 Euro?

Auch wenn im Devisenhandel der Handel mit sehr kleinen Positionen möglich ist, so macht dies nicht wirklich Sinn und ist zudem sehr mühsam. Handelst du die Devisen nur mir wenigen Euros, dann wirst du nie auf einen grünen Zweig kommen.

Der Handel mit so wenige Kapital lässt keine Diversifizierung, kein Risikomanagement und wahrscheinlich auch keinen Gewinn zu. Die wenigen Cents die du dabei gewinnst, werden vom Spread sogleich wieder aufgefressen. Kurz gesagt, dein „Trading-Erlebnis“ hat in keinster weise etwas mit echtem Trading zu tun.

 

Mit 100 Euro zum Erfolg
100 Euro sind unserer Meinung nach ein guter Kompromiss zwischen „wenig Geld“ und einem guten Trading-Erlebnis. Mit 100 Euro kannst du schon mehrere Positionen im Markt besitzen, sprich anständig diversifizieren. Dein Gewinn wird nicht gleich wieder vom Spread zu Nichte gemacht und du kannst dir von deinem Gewinn auch mal ein nettes Abendessen mit deiner Freundin leisten 😉

Die meisten von euch haben irgendwo noch 100 Euro rumliegen, die nicht gebraucht werden. Falls es mit dem Devisenhandel klappt, dann kannst du dich über einen schönen Gewinn freuen und wenn nicht, dann hast du halt 100 Euro weniger… nicht so schlimm oder? Betrachte es dann einfach als Lehrgeld. Du hast 100 Euro bestimmt auch schon für sinnlose Dinge ausgegeben. Da sind wir uns sicher. Hierbei wäre es aber eine sinnvolle Investition, wo du reichlich an Geld und Erfahrungen gewinnen kannst.

Wo kann ich mit Devisen handeln?

Natürlich möchtest du nun auch wissen, wo du den nun mit Devisen handeln kannst. Die Antwort auf diese Frage ist denkbar einfach: Bei jedem Broker der Devisen-CFDs anbietet. Und da der Forex Markt der beliebtesten Markt bei Tradern ist, bietet dir auch so ziemlich jeder CFD Broker Forex-CFDs an.

Schau doch mal in unserem CFD Brokervergleich vorbei! Dort stellen wir dir die drei einsteigerfreundlichsten Broker für den CFD Handel vor, bei denen du nebst vielem anderem noch mit Devisen handeln kannst.