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Was ist CFD Handel?

was-ist-cfd-handelUrsprünglich kommen CFD’s aus England und gehören zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente. CFD ist Englisch und steht für „contract for difference“, auf deutsch also Differenzkontrakt.

An sich stellen CFD’s nur eine Art „Vertrag“ zwischen dem Käufer (also dir als CFD Trader) und dem Verkäufer (deinem Broker) dar.

Der Vertrag bezieht sich dabei auf die Preisentwicklung eines beliebigen Wertes. Kaufst du im CFD Trading einen Wert bei deinem Broker und der Preis steigt nach deinem Kauf, so bekommst du vom Broker die Differenz als Gewinn ausbezahlt. Sinkt der Preis nach deinem Kauf, bezahlst du die Differenz als Verlust an den Broker.

CFD-Handel-CFD-Trading

Da sich der Vertag beim CFD Handel nur auf die Preisentwicklung bezieht, wirst du beim Kauf eines CFD’s nicht zum Eigentümer der Aktie. Deshalb bleibt die Aktie weiterhin im Besitz des Brokers. Warum? Weil du beim CFD Handel nicht den vollen Preis einer Aktie bezahlen musst, sondern nur einen Bruchteil davon, den Rest übernimmt der Broker für dich (Mehr dazu weiter unten, unter „CFD’s sind Hebelprodukte“). Dadurch ist es dir im CFD Handel möglich, mit einem sehr geringen Kapital gewinnbringend an der Börse zu handeln.

Nachdem wir die Frage „Was sind CFDs eigentlich?“ beantwortet haben, wollen wir nun auch wissen, wie der aktuelle Kurs eines CFD’s bestimmt wird. Der Wert eines CFD’s bezieht sich immer auf einen an der Börse gehandelten, reellen Wert und bildet dessen Kursentwicklung 1:1 ab.

Kaufst du eine Aktie, dann bezahlst du den aktuellen sowie vollen Preis dafür und erhältst im Gegenzug die jeweilige Aktie. Wenn du jedoch ein Derivat auf die jeweilige Aktie kaufst, dann erhältst du nicht die Aktie selbst, sondern nur ein Produkt, dessen Wertentwicklung sich aus der Wertentwicklung der jeweiligen Aktie ableitet. Die Referenzgröße, in diesem Beispiel mit einer Aktie, wird übrigens Basiswert genannt.

Wie oben schon beschrieben, muss sich jedes Derivat auf einen Basiswert beziehen. Inwiefern und unter welchen Bedingungen der Wert des Derivates nun aus dem Basiswert abgeleitet wird, ist unterschiedlich. Hier spielen je nach Art des Derivates viele verschiedene Faktoren, wie der aktuelle Preis des Basiswertes, der Hebel, die Volatilität des Marktes und viele weiter Faktoren ein wichtige Rolle. Wie genau der Preis eines Derivates berechnet wird, kann beim Herausgeber des jeweiligen Derivates nachgelesen werden. Im CFD Handel spielt jedoch nur der Preis des Basiswertes eine Rolle. Ein CFD wird diesen anschließend 1:1 abbilden. So ist es im CFD Trading beispielsweise möglich, vom Kursanstieg einer Aktie zu profitieren, ohne jedoch diese Aktie auch wirklich für den vollen Preis zu kaufen.

Zusammengefasst gehören CFD’s zu der Gruppe der Derivate und stellen somit ein Wertpapier (Produkt) dar, dessen Wertentwicklung an einen reellen Referenzwert gekoppelt ist. Dieser Wert wird Basiswert genannt. Ein CFD bildet die Kursentwicklung seines Basiswertes zudem 1:1 ab.

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Was sind CFDs? Hier eine einfache Erklärung

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CFD’s sind Hebelprodukte

Du weißt nun, was ein Derivat ist und wie kennst dessen Aufbau. Ebenfalls weißt du, dass CFD’s zu den Derivaten gehören. Was ein CFD genau ist und dieser genau funktioniert, erfährst du im folgenden:

CFD’s gehören zu den Hebelprodukten, was eine Untergruppe der Derivate ist. Das Prinzip dahinter ist relativ einfach. Hebelprodukte erlauben es dem Anleger, mit einer relativ geringen Geldsumme eine vielfach höhere Kapitalmenge zu bewegen. Wie viel mehr das genau ist, wird durch den jeweiligen Hebel festgelegt. Erwirbst du beispielsweise ein CFD mit einem Hebel von 1:10, dann handelst du effektiv mit der 10-fachen Summe des Kapitals, welches du ursprünglich investiert hast.

CFD Handel lernen

 

Wie funktioniert das im CFD Handel?

CFD-Handel-lernenDu fragst dich jetzt bestimmt, wie ist es möglich ist, im CFD Trading mit nur 100 Euro Einsatz effektiv mit einem Wert von 1000 Euro zu handeln. Das ist in der Tat auch eine berechtigte Frage! Die Lösung ist aber relativ einfach. Beim CFD Handel musst du niemals den gesamten Preis des Basiswertes bezahlen, sondern nur einen Bruchteil als Sicherheitsleistung hinterlegen, die sogenannte Margin. Den Rest übernimmt der Herausgeber des CFD’s, also der Broker für dich.

CFD forex handel lernenDer Broker tut das selbstverständlich nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern wird durch Transaktionskosten, Spread (Geld – Briefspanne) sowie den Finanzierungskosten, wenn eine Position über Nacht gehalten wird, entlohnt. Hier wird auch der enorme Vorteil vom CFD Handel sichtbar. Angenommen du möchtest eine Aktie für 2000 Euro kaufen, jedoch hast du nur 500 Euro zur Verfügung, dann ist es schlichtweg nicht möglich, mit dieser Aktien direkt zu handeln. Mit einem CFD auf der selben Aktie, welche über einen Hebel von nur 10 (Hebel können Größen von bis zu 300 annehmen) besitzt, ist es dir möglich, trotzdem von der Kursentwicklung dieser Aktie zu profitieren und das lediglich mit einem Einsatz von 200 Euro ( 200 Euro * 10 (Hebel) = die notwendigen 2000 Euro)

 

Der Hebel

Der Hebel eines CFD’s zeigt dir an, wie hoch die Margin ist, dass heißt, wie viel du vom ursprünglichen Preis beim Broker hinterlegen musst.

Nehmen wir mal an du möchtest eine Aktie kaufen und diese Aktie kostet 1000 Euro. Nun entschiedest du dich aber für einen CFD der selben Aktie und der CFD besitzt einen Hebel von 10. Dieser Hebel besagt, dass du mit deinem Einsatz effektiv die 10-fache Geldmenge bewegen kannst. Um diese Aktie im Wert von 1000 Euro handeln zu können, bezahlst du nun anstatt 1000 Euro (wie es im direkten Aktienhandel üblich wäre) nur noch 100 Euro, da du mit deinem CFD ja die 10-fache Menge deines Einsatzes bewegen kannst.

Dein Einsatz (100 Euro) mal den Hebel (10) ergibt somit genau die 1000 Euro, welche notwendig sind.

Oder anders gesagt, anstatt selber 1000 Euro für einen Aktie zu bezahlen, kaufst du die Aktie zusammen mit deinem Broker. Du bezahlst dabei lediglich 100 Euro und der Broker zahlt dir die fehlenden 900 Euro. Trotzdem streichst du den kompletten Gewinn dieser Aktie ein, obwohl du nur 100 Euro, anstatt der eigentlichen 1000 Euro investiert hast. Das Verhältnis des Gesamtpreises zu dem von dir bezahlten Preis macht dabei den Hebel aus:

1000 Euro (Aktienpreis) : 100 Euro (dein hinterlegter Betrag) = 10 (Hebel)

Die Margin

Die Margin ist der Teil, den du selbst bezahlen musst und wird im CFD Handel immer in Prozent angegeben. Eine Margin von 5 % bedeutet also, dass du nur 5 % des Gesamtbetrags bezahlen musst. Die restlichen 95 % übernimmt der Broker. Das Verhältnis zwischen Margin und Gesamtpreis stellt gleichzeitig den Hebel dar. Wenn du also 5 % bezahlst, dann bewegst du mit deinem Einsatz (eben diesen 5 %) effektiv 20-mal mehr Kapital (100 % : 5 % = 20). Der Hebel beträgt in diesem Beispiel also 20.

 

CFD Trading

cfd-handel-lernen-3Der Hebel und die Margin stehen also in einem umgekehrten Verhältnis zueinander. Je kleiner die Margin ist, desto größer ist der Hebel und umgekehrt. Bei einem CFD mit 100 % Margin müsste der volle Preis des Basiswertes bezahlt werden. Deshalb würde ein solch hypothetischer CFD genau genommen nicht mehr als Hebelprodukt gelten, da der Hebel bei 100 % Margin genau 1 betragen würde – Es ist also überhaupt keine Hebelwirkung mehr vorhanden. Die obige Tabelle veranschaulicht das Verhältnis zwischen Margin und Hebel recht gut:

Die Margin und der Hebel sagen im Grunde dasselbe aus: Wie viel Geld kannst du effektiv mit deinem Einsatz bewegen? Der Hebel geht von deinem Einsatz aus und sagt dir, wie viel Kapital du damit bewegen kannst. Die Margin beschreitet genau den umgekehrten Weg und sagt dir, wie viel Geld du vom bewegten Kapital selbst bezahlen musst.

 

Die 3 Beispiele zur Hebelwirkung

Eine Aktie kostet 1000 Euro. Du entscheidest dich ein CFD dieser Aktie mit einem Hebel von 10 zu kaufen.

Du bezahlst für diesen CFD 100 Euro

(1000 Euro : 10 Hebel = 100 Euro) 

Du möchtest einen CFD von der selben Aktie, diesmal aber mit einem Hebel von 50 kaufen.

Du bezahlst nur noch 20 Euro

(1000 Euro : 50 Hebel = 20 Euro)

Du möchtest 100 Euro investieren und entscheidest dich zum Kauf eines Forex-CFD’s mit einem Hebel von 20.

Du handelst mit 100 Euro Einsatz einen Betrag mit einem Wert von 2000 Euro

(100 Euro * 20 Hebel = 2000)


Gewinn und Verlust beim CFD Handel

brokervergleich-maximaler-HebelDu weißt bereits, dass es sich beim CFD Handel um den Handel mit gehebelten Finanzprodukten handelt. Ebenfalls bist du mit der Funktionsweise dieses Hebels sowie mit den dadurch entstehenden Vorteilen beim CFD Handel vertraut. Wenn du dir nun Berichte und Artikel in Börsenzeitschriften sowie Onlineplattformen durchliest, welche sich mit CFD Trading befassen, so wirst du feststellen, dass der grundlegende Tenor in etwa immer der gleiche ist:

CFD Handel erlaubt es dem Privatanleger, dank des Hebeleffektes bereits mit einem sehr geringem Kapital große Geldmengen zu bewegen und dadurch sehr hohe Gewinne einzustreichen. Anderseits kann dieser Hebel, welcher dies erst ermöglicht, auch in die andere Richtung wirken und unvorsichtige Anleger können daher im CFD Handel schnell mehr verlieren, als sie ursprünglich eingesetzt haben. Deshalb ist es wichtig, sich an unsere Tipps zu halten

brokervergleich-geringe-MindesteinlageWarum es im CFD Handel dank des Hebeleffekts möglich ist, mit dem Vielfachen der investierten Geldmenge zu handeln, wissen wir bereits. Nun wollen wir uns einmal genauer anschauen, wie sich der Hebel denn nun auf unsere Gewinne und Verluste auswirkt. Denn wie im obigen Zitat bereits erwähnt, wirkt der Hebel nicht nur in unsere Lieblingsrichtung (der Gewinnrichtung), sondern leider auch in die entgegengesetzte Richtung (die Verlustrichtung).

Deshalb ist es im CFD Handel sehr wichtig zu wissen, wie genau der Hebeleffekt funktioniert und welche Auswirkungen er mit sich bringen kann.


Die Auswirkung des Hebels

Der Gewinn und Verlust beim CFD Handel bezieht sich immer auf die vollständig investierte Geldmenge und nicht nur auf den von dir hinterlegten Teil (die Margin). Am besten lässt sich das Prinzip anhand eines Beispiels erklären:


 Du kaufst CFD’s im Wert von 100 Euro mit einem Hebel von 10 auf Gold.

 Du handelst also effektiv mit Gold im Wert von 1000 Euro (100 Euro * 10).

 Steigt der Preis von Gold nun um 2 % so machst du einen Gewinn von 20 Euro.

 Der prozentuale Preisanstieg bezieht sich hierbei auf die effektiv von dir bewegte Geldmenge, also 1000 Euro. 2 % von 1000 Euro sind in dem Beispiel 20 Euro.

Wollen wir die Auswirkung des Hebels auf unsere Gewinne und Verluste im CFD Trading anhand von zwei weiteren Beispielen nochmals genauer betrachten:

Zwei Fallbeispiele

Du besitzt CFD’s im Wert von 200 Euro auf eine Aktie mit einem Hebel von 50.

Du handelst also effektiv mit Aktien im Wert von 10.000 Euro (200 Euro * 50)

Diese Aktie hat nun einen Gewinnanstieg von 5 %.

Dein Gewinn beträgt 500 Euro.

(10.000 Euro : 100 % * 5 %)

Du besitzt CFD’s im Wert von 500 Euro auf Silber mit einem Hebel von 30.

Du handelst also effektiv mit Silber im Wert von 15.000 Euro (500 Euro * 30)

Der Silberkurs fällt nun um 1.5 %.

Dein Verlust beträgt hierbei 225 Euro.

(15.000 Euro : 100 % * 1.5 %)

Daytrading-hoher-GewinnWie du anhand der Beispiele sehen kannst, ist es im CFD Handel möglich, mit kleinen Geldmengen und dem entsprechenden Hebel bereits bei „kleinen“ Kursbewegungen des Basiswertes große Gewinne zu erwirtschaften, aber auch große Verluste können auftreten, wenn du unvorsichtig handelst. Aus diesem Grund haben wir für dich hier ein paar Tipps aufgelistet, wie du es schaffst, professionell das Traden zu erlernen.

Vorsicht beim CFD HandelWenn in diversen Artikeln über CFD Handel mit utopischen Gewinnen jenseits der 100 %, aber auch von ungeheuren Verlusten die Rede ist, dann solltest du äußerst vorsichtig sein. Nicht etwa, weil es nicht stimmt, was die Autoren in ihren Artikeln schreiben, sondern weil sehr oft zu wenig auf die Hintergründe sowie auf das „Wie?“ und „Warum?“ eingegangen wird. Die meisten erzählen ihren Lesern lieber etwas von reißerisch klingenden Zahlen, ohne von jeglichen Hintergrundabläufen und Erklärungen zu berichten.

brokervergleich-garantierter-StopDies führt oft dazu, dass besonders Laien am Anfang des CFD Tradings ein völlig falsches Bild vom CFD Handel vermittelt wird. Häufig wird der CFD Handel deshalb auf der einen Seite als die ultimative Methode schnell viel Geld zu verdienen und auf der anderen Seite als hochspekulative und brandgefährliche Zockerei angesehen. Die Wahrheit liegt auf keiner der beiden Seiten. Der CFD Handel bietet, wie alle anderen Anlageformen, sowohl Chancen, als auch Risiken.

Wie überall gilt auch hier, kognitiv und rational über seine Investments nachzudenken. Um dem nachzukommen, ist es aber zwingen nötig, dass man wenigsten das grundlegende Funktionsprinzip vom CFD Handel versteht.

Kommen wir nun aber endlich zur Auflösung des großen Geheimnisses, um die utopischen Gewinne von 100 % und noch mehr im CFD Trading zu erwirtschaften.

Trading-SignaleDer prozentuale Gewinn von 100 % bezieht sich dabei nicht auf die Bewegung des Basiswertes. Es ist damit also nicht gemeint, dass der Basiswert des CFD’s einen Kurssprung von 100 % nach oben macht. Die 100 % beziehen sich dabei auf das investierte Kapital in Euro, also auf die Margin und dem effektiven Gewinn in Euro. Wenn du also 100 Euro in CFD’s investierst und dabei einen Gewinn von ebenfalls 100 Euro einfährst, dann beträgt dein prozentualer, auf dein investiertes Kapital bezogener Gewinn genau 100 %.

100 Euro investiert : 100 Euro Gewinn * 100 % = 100 %

 

Und genau hier liegt der Hund begraben: Würdest du den Basiswert direkt handeln, also den vollen Preis bezahlen, dann würde dein prozentualer Gewinn sehr viel niedriger ausfallen. Folgendes Beispiel verdeutlicht den Unterschied zwischen dem direkten Handel des Basiswertes und Handel via CFD:

 Du kaufst ein CFD für 200 Euro und einem Hebel von 100 auf Öl.

Du handelst also effektiv mit Öl im Wert von 20.000 Euro.

Der Ölpreis steigt nun um 2 %. Dein Gewinn beträgt dabei 400 Euro.

200 Euro * 100 Hebel : 100 % * 2 % Gewinn = 400 Euro

Dein prozentualer Gewinn, bezogen auf dein ursprünglich investiertes Kapital beträgt sage und schreibe 200 % ⇨ 200 Euro investiert : 400 Euro Gewinn*100 % = 200 % Gewinn!

Würdest du die gleiche Menge an Öl nun direkt handeln, dass heißt den vollen Preis dafür bezahlen, dann müsstest du zu Beginn anstatt 200 Euro ganze 20.000 Euro investieren. Wird der Ölpreis nun ebenfalls um 2 % steigen, so wird dein Gewinn in Euro gleich bleiben, nämlich 400 Euro.

 Erinnerungstipp für das CFD Trading
Egal ob du den Basiswert direkt oder über einen CFD handelst, in beiden Fällen handelst du effektiv mit der gleichen Geldmenge, nämlich mit 20.000 Euro. Deshalb wird der Gewinn bei einem 2 % -igen Anstieg des Basiswertes in beiden Fällen gleichviel, nämlich 400 Euro betragen.

Der prozentuale Gewinn beim direkten Handel des Basiswertes bezogen auf dein anfänglich investiertes Kapital wird aber sehr viel geringer ausfallen. Er beträgt in diesem Fall nur noch 2 % und nicht 200 %, wie beim CFD Handel ⇨ 400 Euro Gewinn : 20.000 Euro investiert *100 % = 2 % Gewinn

Wie du siehst, erhältst du zwei völlig unterschiedliche Werte, obwohl du bei beiden Varianten, also sowohl beim CFD Handel, als auch beim direkten Handel des Basiswertes, genau den selben Betrag in Euro an Gewinn verbuchen konntest. Folgende Graphik veranschaulicht nochmal den Unterschied von CFD Handel und direktem Handel:

CFD Handel lernen

Natürlich klingen nun für einen Unwissenden, welcher keine Ahnung von CFD Trading hat, die 200 % Gewinn viel attraktiver, als die 2 % Gewinn. Das es sich dabei aber um exakt den selben Geldbetrag handelt, bleibt den meisten Leuten unklar. Daher ist es immer wichtig zu wissen, worauf sich der Gewinn den nun bezieht. Denn „100 % Gewinn“ ist genau so nichtssagend, wie wenn dir jemand erzählt, dass er beim Glücksspiel seinen Einsatz vervielfacht hat ⇨ In welchem Glücksspiel? Wie viel Einsatz? Um wie viel mal vervielfacht – einmal, zehnmal? All dies bleibt natürlich ungeklärt.

brokervergleich-KomissionKluge Köpfe haben während des vorherigen Beispiels vielleicht auch gleich einen der großen Vorteil vom CFD Handel erkannt ⇨ CFD Handel eignet sich auch für kleinkapitalisierte Trader. Denn während ein Anleger, der es bevorzugt den Basiswert direkt zu handeln, ganze 20.000 Euro für nur 400 Euro Gewinn (wohlgemerkt nur für einen einzigen Trade) aufbringen muss, so muss der CFD Händler lediglich 200 Euro Startkapital aufbringen und bekommt ebenfalls einen Gewinn von 400 Euro.

Während darin die positive Seite beim CFD Handel zu sehen ist, so darf man trotzdem nicht die Risiken außer Acht lassen, welche der CFD Handel mit sich bringen kann. Denn auch wenn ein Hebel viele positive Aspekte mit sich bringt, so darf nicht vergessen werden ⇨ Dieser Hebel der uns einerseits traumhafte Gewinne bei geringem Einsatz beschert, wirkt auch in die andere Richtung und kann uns so anderseits bei fahrlässigem Handeln auch große Verluste einbringen. Dies erwähnen die meisten Webseiten nicht, die sich mit dem CFD Trading beschäftigen, doch wir möchten ihnen keine Infos vorenthalten.

Eine häufig anzutreffende Aussage, wenn es um den CFD Handel geht, ist diese:

Der Handel mit CFD’s kann Verluste verursachen, welche die ursprünglich investierte Summe übersteigen

Was ist damit gemeint? Nun ganz einfach gesagt ist es möglich, dass du mehr Geld verlieren kannst, als du investiert hast. Dies wird auch Margin Call oder auf Deutsch Nachschusspflicht genannt.


Die Nachschusspflicht beim CFD Handel

Das der CFD Handel für den Privatanleger eine erstklassige Möglichkeit ist, um viel Geld zu verdienen, ist fast jedem bekannt. Wie schon mehrfach erwähnt wirkt der Hebel, welcher dies erst möglich macht, leider auch in die andere Richtung. Aber was heißt das denn nun genau? Kannst du etwa im CFD Handel mehr verlieren, als du ursprünglich investiert hast? Da dein Gewinn und dein Verlust sich ja immer auf die komplette Geldmenge und nicht nur auf die Margin beziehen, kannst du logischerweise auch einen Betrag, welcher über deiner Margin liegt, verlieren. Am besten lässt sich das ebenfalls anhand eines weitern Beispiels erklären:

Das Beispiel für die Nachschusspflicht

Nehmen wir an du besitzt CFD’s im Wert von 100 Euro und einem Hebel von 50. Die effektive von dir gehandelte Geldmenge beträgt dementsprechend 5000 Euro.

Nun erleidet der Basiswert einen Kursverlust von 6 %. Auf die effektive Geldmenge von 5000 Euro entspricht das einem Betrag von 300 Euro.

Et voilà! Der Verlust beträgt bereits 300 Euro, obwohl du nur 100 Euro investiert hast. Das entspricht einem Minus von 300 %! Wie du siehst, sind nicht nur Gewinne von 100 % und mehr möglich, sondern ebenso auch Verluste.

 

Der Margin Call

Doch was hat das ganze nun mit dem sogenannten „Margin Call“ zu tun? Im obigen Beispiel hast du bereits gesehen, dass, es im CFD Handel möglich ist, mehr Geld zu verlieren, als man ursprünglich investiert hat. Nun denkst du dir vielleicht: „300 Euro sind vielleicht nicht gerade wenig, aber ruinieren tut mich das nun auch wieder nicht“. Da hast du vollkommen recht, aber du darfst nicht vergessen, dass wenn du deine Position nicht glatt stellst und die Kurse weiterhin gegen dich laufen, so wird dein Minus dementsprechend größer. Wird nichts dagegen unternommen, so kommt es irgendwann zum Margin Call.

Um zu verstehen, was ein Margin Call denn nun genau ist, können wir wieder das obige Beispiel verwenden. Wir müssen hier lediglich eine weitere interessante Komponente hinzufügen, die wir bis jetzt außer Acht gelassen haben, und zwar die Kontogröße. Wie viel Geld befindet sich überhaupt auf dem Konto? Wir erinnern uns ⇨ In unserem Beispiel belaufen wir uns aktuell auf einem Minus von 300 Euro. Angenommen auf unserem Konto befinden sich 1000 Euro, dann stellt man sich hier keine weiteren Fragen. Der Fall ist klar! Die 300 Euro Verlust werden von den 1000 Euro abgezogen, womit unsere Kontogröße nun 700 Euro beträgt.

Die interessante Frage, die wir uns stellen alle sollten ist ⇨ Was wäre, wenn unser Konto nur 200 Euro Budget besitzt? Nun stehen wir vor einem Problem, denn wir sitzen auf einem Verlust von 300 Euro, obwohl unser Konto nur mit 200 Euro gefüllt ist. Läuft der Verlust über die Margin hinaus, wie in unserem Beispiel mit den 100 Euro, so wird (falls vorhanden) auf frei verfügbares Kapital auf dem Handelskonto zurückgegriffen. Ist dieses Kapital aber aufgebraucht und die Position läuft weiterhin ins Negative, so ruft der Broker zum Margin Call. Ein Margin Call bedeutet nichts anderes, als das der Broker verlangt, dass das fehlende Geld umgehend zum Ausgleich des Verlustes auf das Konto nachgeschossen wird (daher auch der Ausdruck „Nachschusspflicht“). Wird dieser Aufforderung nicht umgehend Folge geleistet, so ist der Broker berechtigt, unsere Position zur Verhinderung weiterer Verluste zu schließen. Der ausstehende Minusbetrag muss natürlich trotzdem noch beglichen werden.

Du besitzt CFDs im Wert von 300 Euro und einem Hebel von 80. Deine effektiv gehandelte Geldmenge beträgt also 24.000 EuroDein Handelskonto hat eine Größe von 600 EuroDer Basiswert läuft nun 1.5 % gegen dich. Das bedeutet ein Minus von 360 Euro.
Du hast nun bereits mehr verloren, als du investiert hast. Es kommt jedoch noch nicht zum Margin Call, da zur Begleichung des Verlustes noch ausreichend Geld auf deinem Konto verfügbar ist. Abzüglich des Verlustes von 360 Euro, verbleiben jetzt also noch 240 Euro auf deinem Handelskonto. Der Basiswert meint es weiterhin nicht gut mit dir und beschert dir einen weiteren Verlust von 400 Euro.

Der Verlust wird weiterhin mit dem frei verfügbaren Geld auf deinem Konto beglichen. Dieser Betrag reicht aber nicht mehr für eine vollständige Begleichung des Verlustes aus, denn während sich der Verlust auf 400 Euro beruft, sind auf deinem Konto lediglich noch 240 Euro verfügbar. Somit bleiben noch 160 Euro übrig, die beglichen werden müssen. Folglich kommt es zum Margin Call und der Broker fordert dich auf, die fehlenden 160 Euro umgehend auf dein Handelskonto zu überweisen.

Leistest du dieser Aufforderung Folge und überweist den fehlenden Betrag, so bleibt deine Position im Markt. Leistes du keine Folge, so schließt der Broker deine Position eigenmächtig und fordert dich zum Ausgleich des bei der Positionsschließung entstandenen Verlustes auf. Hier kann es auch sein, dass in der Zeit zwischen des Margin Calls und der Positionsschließung durch den Broker ein größerer Verlust entstanden ist, weswegen du mehr als die vom Margin Call geforderten 160 Euro nachzahlen musst.

Wie du siehst ist der Margin Call, egal ob du ihm nun Folge leistest oder nicht, keine schöne Sache. Daher ist es das Beste, es gar nicht zu einem Margin Call kommen zu lassen!

Verhindern eines Margin Calls

Natürlich genügt es als guter Trader im CFD Handel nicht nur zu wissen, was eine Margin Call ist und wie diese entstehen kann. Du solltest auch wissen, wie du die Margin Call effektiv meiden bzw. verhindern kannst. Obwohl durch das vorherige Beispiel zur Erklärung des Margin Calls eventuell von dir der Eindruck aufgenommen wurde, dass diese schnell auftreten kann und den Leuten beim CFD Trading wie ein wildes Tier im Nacken auflauert, so ist das bei einem verantwortungsbewussten CFD Handel in der Regel nicht der Fall.

Du solltest dir vor Augen führen, dass diese Beispiele nur dazu dienen, den Mechanismus hinter dem CFD Handel verständlich zu vermitteln. Mit einem echtem sowie verantwortungsbewussten CFD Handel haben sie in der Regel nicht viel zu tun. Nun kommen wir auf ein Beispiel zur Veranschaulichung des Margin Call’s zurück:

Hier wurde eine Position im Wert von 300 Euro gehandelt, und zwar bei einer Kontogröße von 600 Euro. In der Realität würden wir niemals einen solchen Trade durchführen, denn die Positionsgröße ist im Verhältnis zur Kontogröße viel zu groß, womit auch das Risiko (wohlgemerkt von einer einzigen Position) zu hoch ist. Zudem wurde keine Stopp Loss Order gesetzt, was dazu geführt hätte, dass die Position weit entfernt von einem Margin Call automatisch geschlossen worden wäre, jedoch nur mit einem sehr geringen Verlust.

Wie du siehst handelt es sich hier also um extreme Beispiele, welche dir einfach nur den Mechanismus vom CFD Handel veranschaulichen sollen. Zusätzlich kommt es in einem richtig geplanten CFD Handel auch nicht so schnell zu einem Margin Call, wie es durch das obiges Beispiel den Anschein erwecken könnte. Dir ist vielleicht aufgefallen, dass wir bei unseren Ausführungen vermehrt auf das Adjektiv „verantwortungsbewusst“ zurückgreifen. Warum? Nun es mag wohl sein, dass unsere Extrembeispiele nicht auf einen verantwortungsbewussten CFD Trader zutreffen, jedoch gibt es aber sehr wohl Händler, die genau wie in diesen extremen Beispielen agieren. Häufig handelt es sich dabei um Anfänger, die sich nicht ausführlich genug über den CFD Handel informiert haben und sich aus diesem Grund den Gefahren nicht bewusst sind, die das CFD Trading mit sich bringt. Klopft dann eines Tages die Margin Call an die Tür, ist es dann aber leider bereits zu spät. Deshalb können wir nur immer wieder betonen, dass es erstrebenswert sein sollte, sich zumindest den Gefahren des CFD Handels bewusst zu sein, um diese effektiv zu umgehen.

Denn der CFD Handel ist nicht primär gefährlich. Es ist wie mit als „gefährlich“ geltenden Sportarten, wie z.B. Tauchen oder Bergsteigen zu vergleichen. An sich handelt es sich dabei um sehr sichere Sportarten mit nur wenigen Umfällen. Gefährlich wird es nur, wenn man nicht weiß, was man tut und dann beginnt, fahrlässig zu handeln. Solange man weiß, was man tut und sich der Gefahren bewusst ist sowie angemessen und verantwortungsvoll an die Sache herangeht, schrumpft das Risiko auf ein Minimum.

Margin Call beim CFD Trading verhindern – so geht’s!
Kommen wir nun aber auf den Punkt. Denn neben eines Einsatzes von gesundem Menschenverstand lautet die alles entscheidende Frage: „Was kann ich konkret tun, um einen Margin Call zu verhindern?

Stopp Loss setzten

Kein vernünftiger Trader verzichtet beim CFD Handel auf das Setzen von einem Stop Loss Order. Stops sind ein essentieller Bestandteil von einem profitablem CFD Handel. Ein Stop Loss ist eine Preisschwelle, bei deren erreichen die im Markt befindliche Position automatisch geschlossen wird. Dadurch ist es möglich, den maximalen Betrag festzulegen, den du bereit bist zu verlieren, noch bevor die Order überhaupt aufgeben wurde. Somit stellst du sicher, dass du auch wenn du deine Position nicht permanent überwachen kannst, weit vor einem Margin Call aus dem Markt aussteigst. Obwohl die Stopp Loss Order ein elementarer Bestandteil von einem profitablem CFD Handel ist, ziehen wir damit bewusst einen Strich, jedoch werden wir uns später noch intensiver mit Stops auseinandersetzen. Vorerst schauen wir uns aber noch die anderen Möglichkeiten zur Verhinderung eines Margin Calls an.

 

Geld & Risikomanagement

Auch das Geld & Risikomanagement spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, im CFD Handel langfristig Gewinn zu machen. Wir widmen deshalb diesem Thema ebenfalls einen separaten Artikel. An dieser Stell reicht es zu wissen, dass man unter dem Begriff Geld & Risikomanagement den Umgang mit dem vorhandenen Risiko sowie dem Handelskapital versteht. Dazu gehört beispielsweise das Anpassen der Positionsgröße an die aktuelle Marktlage und dem damit verbundenen Risiko, striktes befolgen einer Handelsstrategie sowie eine konsequente Stop-Logistik. Das alles sollte für einen erfolgreichen CFD Handel berücksichtigt werden.

Gebühren und Kosten im CFD Handel

Natürlich fallen auch im CFD Handel, genauso wie in jedem anderen Handel mit Wertpapieren, auf die Währungen und Rohstoffen gewisse Gebühren an. Diese Gebühren unterscheiden sich jedoch vom herkömmlichen Modell, wie es z.B. vom Aktienhandel bekannt ist, wo pro Transaktion, also pro Kauf sowie Verkauf eine Gebühr verrechnet wird. Im CFD Handel gibt es grundlegend zwei verschiedene Arten von Gebühren, welche wir dir im folgenden erklären.

Geld-Brief Spanne (Der Spread)

Die Geld-Brief Spanne (im CFD Handel auch Spread genannt) ist die Differenz zwischen dem Geld und dem Briefkurs oder etwas einfacher ausgedrückt, zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs (auch Bid und Ask genannt). Ein Kurs besteht genau genommen aus zwei unterschiedlichen Kursen, die minimal voneinander abweichen, also dem Geld- und Briefkurs. Der Geldkurs (Ask) bildet den Preis ab, den du bezahlst, wenn du kaufen möchtest. Der Briefkurs (Bid) hingegen bildet im CFD Trading den Preis ab, zu dem du verkaufen kannst. Der reelle Kurs liegt dabei genau in der Mitte vom Geld- und Briefkurs und wird Mittelkurs genannt.

CFD Handel lernen - Der Spread

Beispiel für den Spread

Ein beliebiger Wert bildet den Kurs von aktuell 110.15 EUR ab.

Der Geldkurs (Ask), also der Kurs, den du zum Kaufen bezahlen musst, liegt bei 110.20 Euro, also 0.05 Cent über dem aktuellen Kurs.

Der Briefkurs (Bid), also der Kurs, den du erhältst, wenn du verkaufen möchtest, liegt bei 110.10 Euro, also 0.05 Cent unter dem aktuellen Kurs.

Die Differenz zwischen Geld & Briefkurs wird nun als Spread bezeichnet. In diesem Beispiel würde der Spread dementsprechend 10 Cent betragen.

 

Was ist nun der Sinn hinter dem Spread? 

Da du im CFD Handel keine Gebühren für den Kauf und Verkauf bezahlst, muss sich der Broker anderweitig finanzieren. Deshalb dient der Spread zur Finanzierung des Brokers.

Angenommen du kaufst nun genau eine Einheit des Wertes, dann bezahlst du 110.20 Euro. Du hast also genau genommen 5 Cent mehr bezahlt. Da du ja nicht selbst direkt an der Börse handeln kannst, kauft und verkauft der Broker in deinem Auftrag (die übliche Funktion eines Brokers). Nun bezahlt der Broker aber lediglich 110.15 EUR, erhält von dir aber 110.20 Euro. Die 5 Cent Differenz behält der Broker für sich und kann als Bezahlung für seine Dienstleistung an dich verstanden werden.

Genau so funktioniert es auch in die andere Richtung. Möchtest du verkaufen, dann erhältst du vom Broker 110.10 Euro. Der Broker hat für den Verkauf deiner Position aber 110.15 Euro erhalten. Auch hier behält der Broker 5 Cent als Gebühren für sich selbst.

 

Wie entsteht ein Spread?

Du weißt nun, was ein Spread im CFD Handel ist und welchen Zweck er erfüllt, aber noch nicht, wie er entsteht. Bleibt ein Spread immer gleich groß? Wie wird er beeinflusst? Der Preis eines Wertes wird ja bekanntlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Das ist vereinfach ausgedrückt das Verhältnis der Käufer gegenüber zu den Verkäufern. Der Spread ist dabei die Differenz zwischen dem aktuellen Höchstpreis, den ein Käufer zahlt sowie dem aktuellen Mindestpreis, den ein Verkäufer erhalten möchte. Weiterhin wollen die meisten der Käufer sowie Verkäufer im CFD Trading mit unterschiedlichen Volumen handeln. Wenn es zwischen der Berechnung des aktuellen Kurses und der Kursstellung immer zu einer geringen Zeitverzögerung kommt, wird der Spread durch alle am Markt aktiven Trader (d.h. Käufer und Verkäufer) beeinflusst. Der Spread variiert somit stetig und ist daher in liquiden Märkten, also in Märkten, in denen eine großes Volumen gehandelt wird, am geringsten, da immer genügend Käufer und Verkäufer vorhanden sind.

Im CFD Handel gehören die Forex Märkte (Währungsmärkte) zu dem Märkten mit dem geringsten Spread.

Diverse Broker, welche den CFD Handel anbieten, erheben unterschiedlich große Spreads. Daher ist der Spread ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Wahl des richtigen Brokers.

 

Übernacht-Gebühren (Swap oder Rollover)

Neben dem Spread gibt es noch die sogenannten Übernacht-Gebühren, auch Swap oder Rollover genannt. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird der Swap erst fällig, wenn im CFD Handel eine Position über Nacht gehalten wird. Dabei handelt es sich um Finanzierungsgebühren für das geliehen Kapital vom Broker, was beim Handel mit Hebelprodukten benötigt wird. Bei Long Positionen fallen immer Gebühren an. Bei Short Positionen kann es hingegen auch sein, dass du Kapital gut geschrieben bekommst (je nach den zugrunde liegenden Zinssätzen). Die Finanzierungsgebühren werden auf täglicher Basis berechnet. Wird eine Position über das Wochenende gehalten (am Wochenende ist der Markt geschlossen) werden 3x Finanzierungsgebühren fällig.

Grundsätzlich kann man Finanzierungsgebühren als Zins für das geliehene Kapital vom Broker bezeichnen.

Ist CFD Handel teuer?

Wenn du das vorherige Kapitel gelesen hast, dann kann vielleicht der Eindruck enstehen, dass bei all den Gebühren der CFD Handel eine teure Sache ist. Daher ist die Frage, ob nun der CFD Handel viel kostet, nur berechtigt. Die Antwort lautet ganz klar „Nein, CFD Handel ist nicht teuer“. Natürlich ist es eine reine Definitionssache, was nun teuer ist und was nicht, aber im Gegensatz zum Aktienhandel ist CFD Handel ganz klar nicht teuer. Auch wenn nicht immer klar ist, wie die Gebühren im CFD Handel genau berechnet werden, so bewegen sich diese in der Regel in einem sehr kleinen Rahmen.

Mit CFD’s im Wert von einigen 100 Euros zu handeln, verursacht oftmals Gebühren von wenigen Cents bis maximal ein paar Euro. Im Gegensatz zum Aktienhandel, wo fixe Gebühren pro Transaktion, also für Kauf und Verkauf verrechnet werden und zwischen 10 und 100 Euro pro Transaktion liegen, kann der CFD Handel wirklich als sehr günstig bezeichnet werden.

Zudem muss bedacht werden, dass der CFD Handel von Anfang an auf die Bedürfnisse von privaten Tradern zugeschnitten wurde, also für Leute, die sich gar keine teuren Gebühren leisten können. Von den Anfängen des CFD Handels bis hin zu heute hat sich außerdem viel getan. Was früher schon günstig war, ist heute nochmal um ein vielfaches günstiger. Viele Broker bieten ihren Kunden beispielsweise einen wirklich niedrigen Spread an.

Vorteile vom CFD Handel

Die Vorteile vom CFD Trading liegen klar auf der Hand. Auf der einen Seite ist es durch die Hebelwirkung möglich, auch mit sehr geringem Kapital große Geldmengen zu bewegen und ordentlich Gewinn zu machen. Das kommt besonders dem Kleinanleger und CFD Trading-Anfänger zugunsten, welcher oft nicht das nötige Kapital besitzt, um den vollen Preis, wie es z.B. beim Aktienhandel nötig ist, zu bezahlen. Auf der anderen Seite wurden CFD’s von Anfang an auf die Bedürfnisse von Kleinanlegern zugeschnitten und stellen eine einfache Möglichkeit dar, um an der Börse tätig zu werden.


 

Kleines Kapital genügt

Wer nur 2000 Euro Kapital zur Verfügung hat, wird Probleme im Aktienhandel haben, da 2000 Euro einfach zu wenig sind, um gewinnbringend mit Aktien zu handeln. Wer aber den CFD Handel bevorzugt, dem ist es möglich mit einem Hebel von beispielsweise 50 und einem Kapital von 2000 Euro, effektiv mit einem Kapital von 100.000 Euro zu handeln. Durch den enormen Vorteil der Hebelwirkung im CFD Trading ist es auch jemandem, der nur über ein geringes Budget verfügt möglich, ohne Probleme in das CFD Trading einzusteigen, zu handeln wie die Profis, in verschiedenen Märkten gleichzeitig aktiv zu sein, anständig zu diversifizieren und ordentlich Gewinn einzufahren.

 

Niedrige Kosten beim CFD Handel

Da der CFD Handel von beginn an auf die Bedürfnisse des privaten Traders zugeschnitten worden ist, befinden sich die Handelsgebühren im CFD Trading auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Spread (Geld-Briefspanne) beträgt meist nur wenige Cents. Handelsgebühren, die du zum Beispiel aus dem Aktienhandel kennst, kosten gerne mal 20 Euro oder mehr pro Auftrag, was es zum Glück im CFD Handel nicht gibt. Daher bietet das CFD Trading nicht nur die Möglichkeit, äußerst vielfältig zu handeln, sondern eben auch zu einem sehr günstigen Preis.


Auf fallende und steigende Kurse setzen

Beim CFD Handel ist es möglich, auf steigende und fallende Kurse zu setzen. Im Fachjargon sagt man dazu „long (steigende Kurse) oder short (fallende Kurse)“. Ein Short-CFD verhält sich dabei entgegengesetzt zum Long-CFD. Gewinnt ein Long-CFD 10 Euro an Wert, weil der Marktwert steigt, dann macht ein Short-CFD gleichzeitig 10 Euro Verlust. Sinkt jedoch der Marktwert und der Long-CFD macht dabei 10 Euro Verlust, dann macht der Short-CFD hingegen 10 Euro Gewinn. Ein großer Vorteil dabei ist, dass du nicht nur auf steigende Kurse spekulieren musst, sondern sehr flexibler bist und theoretisch in jeder Marktlage Gewinn machen kannst.

 

Unabhängigkeit

Obwohl dies mehr oder weniger auf alle Investitions- und Spekulationsformen zutrifft, ist der CFD-Handel eine gute Möglichkeit unabhängig und selbstständig Geld zu verdienen. Denn für einen erfolgreichen CFD Handel braucht man nicht mehr, als eine funktionierenden Strategie und etwas Startkapital. So bietet es sich an, mit dem CFD Handel nebenbei ein wenig Geld zu verdienen oder sogar vollständig davon zu leben. Dabei ist es egal, ob das CFD Trading von Zuhause, von einem Café oder auf einer Hängematte in der Karibik betrieben wird.


Der CFD Handel ist strikt reguliert

CFD’s werden nicht an der Börse gehandelt, sondern außerbörslich direkt zwischen dem Emittenten und dem Kunden. Zu den Anfangszeiten des CFD Handels hat dies immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, da die Broker von außerbörslich gehandelten Produkten gar nicht bzw. nur schwach durch die Finanzaufsichtsbehörden überwacht wurden. Einige Broker haben diese Tatsache ausgenutzt und ihren Kunden falsche Kurse zugestellt, womit sie diese um ihr Geld gebracht haben. Heute werden CFD Broker jedoch akribisch durch Finanzaufsichtsbehörden, wie z.B. die Bafin oder die FCA beaufsichtigt. Dadurch hat sich der CFD-Handel von einer anfänglich unseriösen und gefährlich geltenden Möglichkeit, an der Börse zu handeln, zu einem sehr seriösen und transparenten Markt entwickelt, in dem renommierte und kundenfreundliche Broker um ihre Kunden kämpfen. Natürlich gibt es auch heute noch ein paar schwarze Schafe, aber durch Vergleichs- & Informationsseiten mit seinen diversen Brokertests (wie unser CFD Broker Vergleich) sowie voneinander unabhängigen Kundenmeinungen, ist es für die Broker immer schwieriger geworden, ihre Kunden zu täuschen. Daher kann das CFD Trading heutzutage als äußerst sicher in Bezug auf die Seriosität des Brokers bezeichnet werden.

Nachteile von CFD Handel

Auch wenn der CFD Handel viele Vorteile mit sich bringt, so sollten trotzdem nicht die wenigen Nachteile beim CFD Trading außer Acht gelassen werden. Denn wie in jedem Handel mit Wertpapieren, gibt es auch im CFD Handel sowohl große Chancen, als auch Risiken. Sich über die Chancen & Risiken bewusst zu sein, ermöglichen es dir, gesund und risikobewusst im CFD Handel Geld zu verdienen. Deshalb gehen wir im Folgenden auf die Nachteile des CFD Handels ein.


 

Verluste beim CFD Handel

Auch wenn der CFD Handel gute Möglichkeiten für die privaten Trader bietet, um viel Geld zu verdienen, so bringt der CFD Handel ebenfalls ein Verlustrisiko mit sich. Wie du bereits erfahren hast, ist es im CFD Handel möglich, mehr zu verlieren, als man ursprünglich eingesetzt hat. Das ist natürlich suboptimal und niemand möchte einen Margin Call. Daher ist es wichtig, immer mit gesundem Menschenverstand zu handeln. Nur alleine der Gedanke an einen Margin Call lässt so manchen Trader aus einer Negativspirale, getrieben von Gier und gekennzeichnet durch unvernünftiges und irrationales Handel ausbrechen und zur Besinnung kommen. Das soll nicht heißen, dass du in ständiger Angst vor einem Margin Call leben musst – ganz im Gegenteil: „Ein guter Trader fürchtet keinen Margin Call, weil er es in 99% der Fälle gar nicht erst dazu kommen lässt“. Die restlichen 1% können als Restrisiko betrachtet werden. Den ein Restrisiko bleibt immer, egal ob beim CFD Handel oder Autofahren. Denn beim Autofahren fürchtest du dich ja auch nicht ständig vor einem Unfall. Warum? Weil du weißt, das du ein vernünftiger Autofahrer bist und somit die Gefahr für einen Unfall sehr gering ist. Genau so solltest du es auch im CFD Handel wahrnehmen.


CFD Handel nicht langfristig

Im Gegensatz zum Aktienhandel, wo Positionen gerne auch mal über längere Zeit gehalten werden, ist der CFD Trading für einen langfristigen Handel eher ungeeignet. Natürlich ist es prinzipiell möglich, eine CFD-Position über mehrere Monate zu halten. Ab einer gewissen Haltedauer stellt man sich dennoch irgendwann die Frage: „Obwohl die Gebühren im CFD Handel wirklich niedrig sind, so bleiben sie aber nur niedrig, wenn die Positionen nicht zu lange gehalten werden“. Einige Wochen mögen vielleicht noch drin liegen, aber wenn daraus einige Monate werden, macht es nicht mehr viel Sinn, CFD Handel zu betreiben. Denn auf Dauer summieren sich die Gebühren dann doch mal zu einem etwas höheren Betrag. Ganz nach dem Motto: „Auch Kleinvieh macht Mist“. Daher ist das CFD Trading wirklich nur für den kurzfristigen Handel ausgelegt. Natürlich ist „Kurzfristig“ ein weit ausgelegter Begriff. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass darunter eine Haltedauer von wenigen Minuten bis maximal einigen Wochen verstanden werden kann. Alles darüber sollte anderweitig, beispielsweise über den direkten Aktienhandel, gehandelt werden.


Was sind CFDs und was ist Forex? 

Oftmals liest oder hört man in Verbindung mit dem CFD Handel den Begriff „Forex“. Auch in vielen Foren und Videos ist von einem Forex-Markt die Rede. Deshalb stellst du dir vielleicht die Frage: „Was ist Forex eigentlich?“ Genauso wie wir die Frage „Was sind CFDs“ beantwortet haben, klären wir auch diese Frage.

Was ist Forex?

Der Begriff Forex ist eine Abkürzung und steht für „foreign exchange market“, auf deutsch also Währungsmarkt. Hier haben wir auch schon die Antwort auf unsere Frage „Was ist Forex eigentlich“ bzw. was ist ein Forex-Handel. Kurzgefasst bezeichnet der Forex Handel den Handel mit Währungen (auch Devisen genannt).

Beim Forex Handel werden dazu immer zwei Währungspaare gegeneinander „ausgespielt“. Beispielsweise der Euro gegen den US Dollar.

Steht der Kurs des Währungspaares Euro/US Dollar beispielsweise bei „1.0064“, so bedeutet das, dass man aktuell für 1 Euro ganze 1.0064 US Dollar kaufen kann.

Das Ziel beim Forex Handel ist das selbe wie bei jeden anderen Handel mit Wertpapieren. Man versucht von Kursschwankungen zu profitieren. So kauft der Forex Händler günstig eine Währung ein und sobald der Preis dieser Währung steigt, verkauft er diese teurer weiter.

Beispiel: 

Der Kurs des Forex Paares EUR/USD steht bei 1.0056.

Du kaufst 1 Euro für 1.0056 Dollar.

Der Preis von EUR/USD steigt nun auf 1.0206.

Du verkaufst deinen Euro zum aktuellen Kurs und erhältst dafür 1.0206 Dollar.

Fazit: Du hast 1.0056 Dollar investiert und 1.0206 Dollar erhalten. Die Differenz von 0.015 Dollar ist dein Gewinn.

Natürlich sind 0.015 Dollar Gewinn nicht der Rede wert. Normalerweise wird im Forex Handel aber auch nicht mit solch geringen Beträgen gehandelt. Hättest du statt einem Euro mit 100.000 Euro gehandelt, so wäre dein Gewinn um den Faktor 100.000 mal höher, was einem Gewinn von 1500 Dollar entsprechen würde.

Da der private Trader aber kaum in der Lage ist, einfach mal so 100.000 Dollar zu investieren, bieten natürlich CFDs mit ihrer Hebelwirkung die ideale Lösung, um trotzdem am Forex Handel teilzuhaben.

Machen wir dazu ein realistisches Beispiel: 

Für dieses Beispiel ziehen wir uns die selbe Ausgangslage, wie im vorherigen Beispiel in Betracht.

Anstatt mit 100.000 Dollar hättest du aber nur mit 10.000 Dollar gehandelt. Somit würde dein Gewinn 150 Dollar betragen.

Du hast für diesen Trade einen EUR/USD CFD mit einem Hebel von 1:250 benutz. Die erforderliche Margin für diesen Trade würde somit 40 Euro betragen (10.000 : 250 = 40).

40 Euro sind nicht viel und sollten auf jedem Handelskonto zu finden sein. Dank CFDs ist der Forex Handel nicht nur den Tradern mit einem großem Kapital zugänglich, sondern auch vielen privaten Trader mit einem kleinen Handelskonto.

Vorteile vom Forex Handel

Der Forex Markt ist beim CFD Trading der beliebteste Markt schlechthin. Das liegt daran, dass im Forex Handel auch sehr kleine Positionen eröffnet werden können und nicht wie im Aktienhandel, wo die Mindestpositionsgröße 1 Aktie beträgt, welche unter Umständen mehrere hundert Euro kostet.

Des Weitern wird der Forex Markt durchgehend 24 Stunden am Tag sowie 5 Tage die Woche gehandelt. Der Markt schließt nicht am Abend und eröffnet erst am nächsten Morgen wieder, wie es im Aktienhandel der Fall ist.

Der Forex Markt ist zudem der Markt mit dem größten Volumen. Dadurch verlaufen die Kurse selbst in kleinen Zeiteinheiten immer sehr flüssig und die Gefahr von größeren Kurslücken ist zu normalen Marktbedingungen relativ gering.

All diese positiven Eigenschaften haben dazu geführt, dass der Forex Markt zu einem der beliebtesten Märkte der Welt wurde.

 

CFD Trading

Wer im CFD Handel tätig ist, wird häufig als CFD Trader bezeichnet. Doch worin besteht der Unterschied beim CFD Trading und CFD Handel? Es gibt keinen. Beide Begriffe, also sowohl CFD Handel, als auch CFD Trading bedeuten das selbe. Jetzt fragst du dich bestimmt, warum es hier ein extra Kapitel gibt, welches sich mit CFD Trading beschäftigt. Völlig zu recht! Die Antwort wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten.

cfd trading lernen

Die richtige Frage lautet nämlich: „Warum heißt es CFD Trading und nicht CFD Investment?“ Weil CFD Trading und Investieren zwei unterschiedliche Dinge sind. Dieses Kapitel besitzt große Wichtigkeit, denn viele Anfänger verwechseln Day Trading mit investieren und gehen die ganze Thematik deshalb völlig falsch an. Daher sei noch einmal gesagt: CFD Trading ist nicht investieren. Das CFD Trading, aber auch Day Trading im allgemeinen ist kurzfristig orientiert. Dagegen ist investieren in der Regel eine langfristige Anlage.

Je nach dem, ob du dich als Trader oder als Investor siehst, rücken völlig unterschiedliche Punkte in den Fokus. Während sich der Investor in der Regel mit Fragen beschäftigt, wie z.B., ob es eine Zinserhöhung gibt? Wie der Weltmarkt aktuell steht? Wo die Jahres Höchst- und Tiefpunkte gelegen haben, kümmert dies einen Trader kaum. Beim CFD Trading liegt meistens der technische Aspekt im Vordergrund. Das geht vom Einzeichnen der Trendkanälen bis hin zu einer kompletten markttechnischen Analyse. Im CFD Trading ist das Ziel, nur winzige Stücke aus dem Markt herauszuschneiden. Schnell rein und wieder raus. Selbst ein Trader, der seine Positionen über mehrere Tage hält, interessiert sich nicht für fundamentale Fragen.

Frage dich selber mal: Angenommen du bist im CFD Trading tätig und dein Ziel ist es, heute etwas Gewinn aus dem Markt zu hohlen. Interessiert es dich dann, wo der Markt in einem Jahr stehen wird oder ob nun in zwei Monaten eine Zinserhöhung stattfinden wird? Wohl kaum! Dich interessiert viel mehr, ob es sich beim aktuellen Tagestrend um einen Aufwärts oder einen Abwärtstrend handelt. Sind wir in einer Bewegung oder einer Korrektur? Was sagen deine Indikatoren? Das sind die Fragen, die du dir beim CFD Trading stellen solltest.

Natürlich gibt es auch Akteure im CFD Trading, die eine langfristigere Strategie verfolgen. Doch grundsätzlich lässt sich über den Unterschied zwischen CFD Trading und Aktien folgendes sagen:
Während ein Investor in der Regel langfristig orientiert ist und sich mehr mit den fundamentalen Fragen beschäftigt, ist der Trader viel kurzfristiger unterwegs. Dieser bedient sich bei seiner Entscheidung oft an technischen Analyse.

Was braucht es für CFD Trading?

Du hast dich entschieden, mit dem CFD Trading zu beginnen. Nun fragst du dich vielleicht, was du alles benötigst, um mit dem CFD Trading endlich anfangen zu können? Nun als aller erstes brauchst du natürlich einen Broker, der CFD Trading anbietet. Hierzu kannst du dir unseren Artikel durchlesen, in dem wir die besten CFD Broker miteinander verglichen haben. Weiterhin brauchst du natürlich ein wenig Handleskapital. Für den Beginn sind 100 Euro bereits ausreichend (oder du legst dir alternativ ein Demokonto an). Natürlich benötigst du für den CFD Handel weiterhin noch einen PC, ein Tablet und im Idealfall ein Smartphone, mit dem du traden kannst. Das wars dann auch schon. Wie du siehst, ist nicht sonderlich viel notwendig, um mit dem CFD Trading zu starten.

CFD Trading – Ein kleiner Ausblick

CFD Handel lernen - so gehts weiter

Du möchtest das CFD Trading lernen, doch weißt grundlegende Dinge über den Devisenhandel, das Daytrading und die richtige Tradingsoftware noch nicht? Super, denn genau dafür wurde diese Seite ins Leben gerufen. Du weißt bereits, was CFDs sind und wie diese funktionieren. Nun heißt es das CFD Trading auch zu erlernen, sprich aktiv zu handeln. Um sich mit den Märkten im CFD Trading auseinander zu setzen, ist es wirklich am besten, wenn du einfach mal mit dem Handel beginnst. Natürlich schadet es nicht, wenn du zuvor einige unsere Artikel zum Thema CFD Trading liest. Aber einfach nur um einmal das Gefühl vom CFD Trading zu erleben, würde sich der Handel mit einem Demokonto oder einen sehr kleinen Echtgeldkonto (50-100 Euro reichen hier schon aus) anbieten.

Du wirst schnell merken, dass zu einem erfolgreichen CFD Trading schon ein wenig mehr gehört, als einfach drauf los zu handeln und auf sein Bauchgefühl zu hören. Wenn du CFD Trading einfach als Hobby oder ganz einfach zum Spaß betreiben willst, dann spricht natürlich nichts dagegen. Aber wenn du dich ernsthaft mit dem CFD Trading auseinander setzen möchtest, dann wirst du schnell merken, dass doch schon ein wenig mehr dazu gehört, als einfach auf sein Bauchgefühl zu hören und blind los zu handeln.

In vielen Artikeln auf unserer Webseite werden wir beispielsweise auf die Wichtigkeit einer funktionierenden CFD Trading Strategie oder dem disziplinierten CFD Trading eingehen. Auch wenn CFD Trading explizit für Händler mit kleinem Kapital geeignet ist, so ist es doch möglich auch davon zu leben. Wir wollen dir jetzt keine falschen Hoffnungen machen, da die Wahrscheinlichkeit, dass du nach 3 Wochen dank des CFD Tradings nicht mehr arbeiten musst, da es meistens etwas länger dauert. Denn der Beruf eines Börsenhändlers ist ein Beruf wie jeder anderer auch, der nicht mal schnell in ein paar Wochen erlernt werden kann. Wir wagen sogar zu sagen, dass CFD Trading eines der am schwierigsten zu erlernenden Handwerke überhaupt ist. Nicht etwa wegen der ganzen Menge an theoretischen Stoff. Tatsächlich ist es so, dass die grundlegende Theorie zum CFD Trading innerhalb sehr kurzer Zeit durchgearbeitet werden kann.

Was wirklich erfolgreiches CFD Trading ausmacht ist nicht das theoretische Wissen, sondern die Disziplin. Der Börsenhandel stellt den Händler immer wieder vor Versuchungen und Verlockungen, denen man nur schwer widerstehen kann.

Disziplin ist eine wichtige Fähigkeit für erfolgreichen CFD Handel

Möchtest du also wirklich vom CFD Trading leben, dann ist das zwar nicht unmöglich, erfordert aber viel Ausdauer sowie Zeit. Wollen wir hier unsere Ausführungen und Philosophien zum beruflichen CFD Trading aber unterbrechen und auf die Bedürfnisse des Großteiles unserer Besucher zurückkehren, und zwar dem CFD Trading Anfänger. Falls du tatsächlich bis hierher gelesen hast, können wir dich nur dazu ermutigen, dich weiter mit dem CFD Trading zu befassen. Den nebst den Aussichten auf große Gewinne, macht es auch einfach unglaublich viel Spaß (das ist zumindest unsere Meinung).

In diesem Sinne wünschen wir dir viel Erfolg und allzeit gute Trades!

Dein Team von cfd-welt.net

 

CFD Handel lernen - Viel Erfolg